Das Galápagos Archipel ist einer der wohl faszinierendsten Orte der Welt. Tausende von Jahren waren die Inseln sich selbst überlassen. Dies ist auch der Grund, warum man hier ankommt und sich wie in einem verzauberten Paradies fühlt.
Galápagos ist ein vielfältiges Gebiet, das für jeden Reisenden etwas zu bieten hat. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie nahe man den Tieren hier sein kann. Solange man sich respektvoll verhält fühlen sich die Tiere nicht belästigt und das Miteinander-Leben funktioniert. Erleben Sie es selbst!

Einige Fakten zu Galápagos
Das Archipel befindet sich direkt unter der Äquatorlinie (oberster Teil von Isabela) und liegt 1100 km entfernt vom ecuadorianischen Festland im pazifischen Ozean. Es besteht aus 13 Inseln (davon vier bewohnt), sechs Kleinstinseln und 107 Vulkanfelsen. Die ältesten Inseln (Española, San Cristóbal) wurden vor ungefähr 5 bis 10 Millionen Jahren geformt. Die jüngeren (Isabela, Fernandina) sind immer noch in einem Formungsprozess und besitzen aktive Vulkane. Der letzte Vulkanausbruch auf Fernandina war im April 2009. Ganze 97% der Galápagos Inseln sind Gebiet des Nationalparks und dürfen, wenn überhaupt, nur in Begleitung eines ausgebildeten und lizenzierten Führers besucht werden.
Viele der Tiere und Pflanzen sind endemisch; Der Galápagos-Hai, die berühmten Galápagos-Riesenlandschildkröten, der Galápagos-Pinguin und viele, viele mehr. Endemisch bedeutet, dass diese Tier- und Pflanzenarten weltweit ausschließlich hier anzutreffen sind. Die Inseln verfügen außerdem über ein 70.000 m2 großes Meeresschutzgebiet, das weltweit zweitgrößte nach dem Great Barrier Reef.
Einige der Tiere kommen nur auf speziellen Inseln vor. So sieht man zum Beispiel den Albatross nur auf Española und den Rot-Fuß-Tölpel nur in Genovesa und am äußersten Punkt der Insel San Cristóbal. Der Galapagos-Fink ist mit 13 verschiedenen Arten vertreten und hat sich an die jeweilige Nahrungssituation der einzelnen Inseln angepasst. So leben auf einigen Inseln 3 Finkenarten, auf anderen nur eine.
Die Inseln gehören seit 1987 zum UNESCO Welterbe.
Der berühmteste Besucher des Archipels war ohne Zweifel Charles Darwin. Er hat vier der Inseln besucht und sie studiert. Besonders hat er sich der Studie der Spottdrosseln und der Finken gewidmet. Auf diese Studien baute er seine Evolutionstheorie auf. Früher wurden die Inseln außerdem oft von Piraten als Verstecke benutzt.
Die Galápagos sind für Ihre Tiervielfalt an Land und im Wasser bekannt. Die verschiedenen sich hier kreuzenden Strömungen unterstützen dieses Phänomen der Artenvielfalt zusätzlich. Man kann hier ohne weiteres mit einem Morrish Idol oder einem Pinguin schnorcheln gehen.
Die Galápagos Inseln sind das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Jeder Monat bietet ein anderes spezielles Schauspiel einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart. Hochsaison ist im Juli und August und um die Weihnachtszeit. Falls Sie in einer dieser Zeiten reisen möchten, setzen Sie sich bitte möglichst frühzeitig mit uns in Kontakt. Wir empfehlen diese Daten 6 Monate bis ein Jahr im Voraus zu buchen.



